Auf 60 Tellern um die Welt

Das Stadtzentrum Marzahn Mitte (Volkssolidarität) startete vor einigen Jahren ein internationales Kochprojekt.

Dabei sind großartige Gerichte zusammengetragen worden von Menschen unterschiedlicher Herkunft, die bei uns in Marzahn leben.

Das Besondere für uns ist, dass unter ihnen auch Svetlana Voznjuk vertreten ist!

Das Koch-Buch kann für 20€ erworben werden!

 

Deportation der Russlanddeutschen

Mit dem folgenden Erlass begann das tragische Schicksal der Russlanddeutschen.

Aus diesem wurde ein Mahnmal am Parkfriedhof Marzahn erstellt, an dem die alljährliche Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer stattfindet.

Erlass des Präsidiums des
Obersten Sowjets der Sowjetunion
„Über die Übersiedlung der Deutschen,
die in den Wolgarayons wohnen“ (Auszug)
Moskau, Kreml, 28. August 1941
Laut genauen Angaben, die die Militärbehörden erhalten haben, befinden sich unter der in den Wolgarayons wohnenden deutschen Bevölkerung Tausende und aber Tausende Diversanten und Spione, die nach dem aus Deutschland gegebenen Signal Explosionen in den von den Wolgadeutschen besiedelten Rayons hervorrufen sollen. Über das Vorhandensein einer solch großen Anzahl von Diversanten und Spionen unter den Wolgadeutschen hat keiner der Deutschen, die in den Wolgarayons wohnen, die Sowjetbehörden in Kenntnis gesetzt, folglich verheimlicht die deutsche Bevölkerung der Wolgarayons die Anwesenheit in ihrer Mitte der Feinde des Sowjetvolkes und der Sowjetmacht.
Falls aber auf Anweisung aus Deutschland die deutschen Diversanten und Spione in der Republik der Wolgadeutschen oder in den angrenzenden Rayons Diversionsakte ausführen werden und Blut vergossen wird, wird die Sowjetregierung laut den Gesetzen der Kriegszeit vor die Notwendigkeit gestellt, Strafmaßnahmen gegenüber der gesamten deutschen Wolgabevölkerung zu ergreifen.
Zwecks Vorbeugung dieser unerwünschten Erscheinungen und um kein ernstes Blutvergießen zuzulassen, hat das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR es für notwendig befunden, die gesamte deutsche in den Wolgarayons wohnende Bevölkerung in andere Rayons zu übersiedeln, wobei den Überzusiedelnden Land zuzuteilen und eine staatliche Hilfe für die Einrichtung in den neuen Rayons zu erweisen ist.

Lass mich im Frieden!

…Unter diesem Motto soll das Friedensfest am Barnimplatz am 20.09.2019 in der Zeit von 14:00-17:30 stattfinden.

Das Ziel und die Intention aller Verbände und Träger im Kiez war es, am Vortag des Weltfriedenstages eine persönliche Friedensbotschaft aus unserem Kiez zu senden.

Der globale Frieden fängt schon in der unmittelbaren Nachbarschaft an. 

Wer also sich für den Frieden in der Welt ausspricht, sollte bei sich anfangen!