Aktive Bürgerschaft/ Willkommen in Marzahn NordWest

Das Projekt Aktive Bürgerschaft/ Willkommen in Marzahn NordWest befasst sich mit der Problematik der Ressentiments seitens Teilen der Russlanddeutschen gegenüber Geflüchteten.

Dabei geht es darum herauszufinden, welche Faktoren eine Rolle dabei gespielt haben, dass Rechtsextreme Kräfte einen Zugang der Community gefunden haben und so Einfluss auf die Meinungsbildung der Menschen nehmen konnten, dass sie trotz eigener Migrationserfahrung anderen Migrantengruppen mit großer Skepsis begegnen. 

Ein wesentlicher Anhaltspunkt ist außerdem der Einfluss der russischen Staatsmedien, die von der russischsprachigen Community aus sprachlichen oder nostalgischen Gründen als Informationsquelle konsumiert werden.

Die Berichterstattung dieser Medien stellt neben anderweitigen Mitteln bewusst „den Westen“ als dem Untergand geweiht dar, um die eigene Bevölkerung Russlands davon zu überzeugen, dass es ihnen in Russland „gut geht“.

Im Rahmen des Projektes wird versucht die Russlanddeutschen zu schulen mit diversen Medien fragend umzugehen. 

Parallel werden im Projekt Angebote geschaffen, die direkte Begegnungen mit unterschiedlichen Migrantengruppen ermöglichen, um so nachhaltig Ressentiments abzubauen und vorzubeugen.