Satzung

Anlage zum Protokoll der Außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 18.12.2018 des Vereins Vision e.V.
SATZUNG – NEUFASSUNG
des Vereins „Vision e. V“

beschlossen auf der konstituierenden Mitgliederversammlung
am 23. Mai 2000
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§ 1 Name und Sitz, Vereinsgebiet und Geschäftsjahr.

(1) Der Verein führt den Namen “Vision e.V“.
(2) Der Verein hat sein Sitz in Berlin.
(3) Der Verein ist in Berlin tätig.
(4) Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg einzutragen.
(5) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein „Vision“ bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen und sozialen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und achtet die Deklaration der Menschenrechte.

Der Verein „Vision“ ist ein demokratischer, überparteilicher und überkonfessioneller Verein, der die Glaubengrundsätze jedes Einzelnen achtet und wahrt.

Die Tätigkeit des Vereins dient der selbstlosen Förderung der Hilfe für Aussiedler/innen, Spätaussiedler/innen sowie anderen MigrantInnen und Menschen mit russischsprachigem Migrationshintergrund, Geflüchteten und deren Familienangehörige, aber auch Menschen ohne Migrationshintergrund durch:
Förderung des friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens in der Aufnahmegesellschaft;
Förderung der Organisation und Durchführung von Begegnungen, Informations- und Bildungsveranstaltungen;
Förderung von Maßnahmen, die sich mit der Aufarbeitung und der Verbreitung von Kenntnissen über die Geschichte der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion beschäftigen;
Förderung der Informationsvermittlung zu wichtigen gesellschaftspolitischen und rechtlichen Themen
Stadtteil- und Jugendarbeit.

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabeordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

(2) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft ist freiwillig

(2) Ordentliche Mitglieder können natürliche oder juristische Personen aus Berlin sein, die bereit sind, die Satzung des Vereins anzuerkennen und in ihrem Sinne zu wirken

(3) Die fördernde Mitgliedschaft steht natürlichen oder juristischen Personen aus dem In- und Ausland offen. Sie haben beratende Stimme.

Juristische Personen benennen einen Vertretungsberechtigten und dessen Stellvertreter. Sie oder ein Bevollmächtigter sind berechtigt, im Namen des Mitgliedes Erklärungen abzugeben und das Stimmrecht auszuüben.

Der Beitritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die Aufnahme bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt mit einer schriftlichen Kündigung oder durch Ausschluß. Der Ausschluß wird mit einer Stimmenmehrheit von der Mitgliederversammlung vorgenommen, wenn das Mitglied den Zielstellungen des Vereins schadet. Der Betroffene ist anzuhören. Der Beschluß über den Ausschluß ist schriftlich zuzustellen.

§ 5 Vereinsmittel

Der Mitgliedsbeitrag wird getrennt nach natürlichen und juristischen Personen durch die Mitgliederversammlung festgelegt.

Die Mittel für Vereinszwecke sollen überwiegend durch Mitgliedsbeiträge, freiwillige Beiträge und Spenden insbesondere für konkrete Projekte aufgebracht werden.

§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

der Vorstand
die Mitgliederversammlung

Der Vorstand besteht aus mindestens 3 Mitgliedern und setzt sich zusammen aus

dem Vorsitzenden
dem Stellvertreter
dem Schatzmeister
weiteren Mitgliedern

Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Ihre Wiederwahl ist zulässig.

Zur Unterstützung der Arbeit des Vorstandes bei der Realisierung der Ziele des Vereins können Ausschüsse, einschließlich eines Finanzausschusses, gebildet werden. Ihre Mitglieder werden vom Vorstand benannt. Sie bedürfen der Bestätigung durch die nächsten Mitgliederversammlung.

Der Vorstand beruft einmal im Jahr eine ordentliche Mitgliederversammlung ein. Die Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung. Die Einberufung hat mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin zu erfolgen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann auf Antrag eines Drittels der ordentlichen Mitglieder einberufen werden.

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist zuständig für

Die Entgegennahme und Bestätigung des Jahresberichtes des Vorstandes
Die Prüfung der Jahresrechnung
Die Entlassung des Vorstandes
Die Wahl des neuen Vorstandes
Die Aufnahme und den Ausschluß von Mitgliedern
Die Bestätigung der Mitglieder von Ausschüssen
Die Satzungsänderungen
Die Festlegung von Beiträgen

Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder. Anträge können von jedem Vereinsmitglied eingereicht werden.

Die satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der teilnehmenden Mitglieder beschlußfähig.

Die Beschlußfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit.

Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen. Auf Antrag eines ordentlichen Mitgliedes hat geheime Abstimmung zu erfolgen. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert. Das Protokoll ist von einem Vorstandsmitglied und einem weiteren Mitglied zu unterzeichnen. Die Leitung der Mitgliederversammlung hat der Vorsitzende oder einer seiner Stellvertreter.

§ 7 Finanzkontrolle

Mit Wahl der Vorstände sind zwei bis fünf Mitglieder der Finanzkontrolle zu wählen. Sie haben jederzeit das Recht, die Kasse, die Konten und Belege sowie den Haushaltsplan und die Finanzabrechnung des entsprechenden Vorstandes und der Geschäftsstellen zu prüfen und berichten darüber in der Mitgliederversammlung

§ 8 Vertretung

Vorstand gemäß § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungs-berechtigt. Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus und entscheidet in allen Fragen, die nicht der Zustimmung durch die nächste Mitgliederversammlung bedürfen.

§ 9 Geschäftsstelle

Zur Erledigung der sich aus dem Vereinszweck ergebenden laufenden Aufgaben wird beim Vorsitzenden eine Geschäftsstelle geführt. Sie wird von einem Geschäftsführer geleitet. Er ist an die Weisungen des Vorstandes gebunden.

§ 10 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins erfolgt auf Beschluß der zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung. Sie ist bei Anwesenheit von mindestens Dreiviertel aller Stimmberechtigten Mitglieder beschlußfähig.

Ist die Versammlung nicht beschlußfähig, erfolgt innerhalb von vier Wochen die Einberufung einer zweiten Versammlung, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder die Auflösung mit Dreiviertelmehrheit beschließen kann.

Diese Mitgliederversammlung entscheidet gleichzeitig über die Verwendung des bei Auflösung des Vereins vorhandenen Vereinsvermögens bzw. die Begleichung eventueller Verbindlichkeiten. Sie benennt zur Abwicklung der Geschäfte einen bis drei Liquidatoren.

Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigten Zwecken fällt sein Vermögen an den Verein zur Förderung der Integration für Aussiedler und Spätaussiedler aus dem Gebiet der ehemalige Sowjetunion LYRA e.V. mit dem Sitz: Sewanstr. 120, 10319 Berlin-Lichtenberg, der es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

§ 11 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit Anmeldung zum Vereinsregister in Kraft

§ 12 Gerichtsstand

Der allgemeine Gerichtsstand ist Berlin

Medina Schaubert

Vision e.V.
Wittenberger Str. 67
12689 Berlin
Tel.  030-60923805
Fax. 030-60923805